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Rhizarthrose

 

Was ist Arthrose?

 

Arthrose ist ein chronischer Verschleiß des Gelenkknorpels und einem damit einhergehenden Ungleichgewicht zwischen Knochenauf- und -abbau. Arthrose ist ein komplexes Phänomen, an dem körperliche und metabolische Faktoren beteiligt sind. In einem Gelenk überzieht der Knorpel die Knochenenden und trägt zu einer reibungsarmen Beweglichkeit der Gelenke bei. Die Knorpelzellen werden im gleichen Maße erneuert, wie sie abgebaut werden. Das Gelenk behält so seine uneingeschränkte Bewegungsfähigkeit. Wenn die Erneuerung der Zellen langsamer voranschreitet als der Abbau und/oder körperliche Belastungen (Stöße, wiederholte Reibung) zu stark sind, wird das metabolische Gleichgewicht des Gelenks gestört. Der Knorpelverschleiß beginnt dann durch Risse, die nach und nach tiefer werden, bis richtige Krater entstehen (Ulzeration). Der Knochen kann stellenweise komplett frei liegen, sodass sich die Knochenoberflächen direkt berühren.

 

Folgen

 

Das Phänomen neigt dazu, sich selbst zu verstärken. Es führt zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung: Das Gelenk wird immer steifer. Der Arthroseschmerz beginnt mit dem Gebrauch des Gelenks und beruhigt sich in Ruhe. Bestimmte entzündliche Formen sind jedoch auch in der Nacht schmerzhaft. Die Arthrose kann alle Gelenke im Körper betreffen; meist tritt sie jedoch an Knien, Händen, der Wirbelsäule und den Hüften auf. Sie wird durch körperliche Faktoren, Vererbung, Alter oder Adipositas begünstigt.

 

Was ist Rhizarthrose?

 

Rhizarthrose ist der chronische Verschleiß des Gelenkknorpels an der Daumenbasis. Sie ist im Bereich des Daumensattelgelenks lokalisiert. Meist tritt sie bei Frauen über 50 Jahren auf. Sie beginnt meist in der dominanten Hand (zum Beispiel beim Rechtshänder die rechte Hand), doch können auch beide Hände betroffen sein. Der Verlauf in Schüben führt zunehmend zu einer Versteifung und zu einer Adduktions- bzw. seltener einer Z-Deformität des Daumens. Nach und nach wird es unmöglich, mit Daumen und Zeigefinger bzw. mit Daumen und den anderen Fingern ein Objekt zu greifen. Genetische Faktoren, die Menopause oder wiederholte Bewegungen scheinen das Auftreten zu fördern. Sie wird auch „Daumensattelgelenkarthrose” genannt.

 

Orthopädische Behandlung

 

Die orthopädische Lösung verfolgt zwei Ziele: die Linderung der Schmerzen und die Vermeidung eines Verlusts des Bewegungsumfangs im Gelenk (Abspreizen des Daumens). Die nächtliche Ruhigstellung durch eine Handgelenk-Daumen-Orthese in Serienausführung oder durch eine thermoformbare Orthese in Maßanfertigung verringert die Spannung der Muskeln und beruhigt die Schmerzen. Werden die Schmerzen nicht beruhigt, neigen sie dazu, sich nach und nach zu verstärken. Dies spiegelt die Verstärkung der für den Gelenkschaden ursächlichen Entzündung wider. In der Nacht hält die Orthese den Daumen in einer Spreizstellung, wodurch der Bewegungsumfang des Gelenks erhalten bleibt (Adduktion des Daumens vermeiden). Damit wird eine normale Verwendung des Daumens während des Tages erhalten. Bei einer fortgeschritteneren Erkrankung können tagsüber funktionelle Orthesen, die das Handgelenk freilassen, getragen werden.

 

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