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Skoliose

 

Was sind Rückenschmerzen?

 

Rückenschmerzen werden oft als „Jahrhundertkrankheit” bezeichnet, denn viele Menschen leiden mindestens einmal im Leben darunter. Die Ursachen können vielfältig sein und sind abhängig vom Körperbau, der medizinischen Vorgeschichte und den Aktivitäten jedes Einzelnen. Rückenschmerzen können als Folge von Erkrankungen wie Arthrose, Bandscheibenvorfall, Ischias, Lumbago usw. auftreten. Einige Erkrankungen sind chronisch, schreiten also im Laufe des Lebens fort. Andere sind akut, treten also infolge einer falschen Bewegung oder einer körperlichen Überbeanspruchung auf. Die Wirbelsäule (bzw. das Rückgrat) hält zahlreichen mechanischen und physiologischen Belastungen stand.

 

Die Wirbel haben eine komplexe Struktur aus einem Bändergeflecht, Gelenkfortsätzen und Zwischenwirbelscheiben. Sie ermöglichen der Wirbelsäule die Ausübung ihrer unterschiedlichen Funktionen: der Mobilität von Rumpf und Kopf, dem Schutz des Rückenmarks und der Informationsweiterleitung über die Nerven, die aus der Wirbelsäule austreten und zu den Organen und Muskeln führen.

 

Rückenschmerzen treten auf:

  • Wenn eines der Wirbelelemente beschädigt wird; das ist der Fall bei Lendenwirbelarthrose, Zervikalarthrose oder bei Bandscheibenvorfall.
  • Wenn Elemente in Konflikt treten, wenn sie also gegeneinander „drücken”; das ist der Fall bei Lumbago und bei Ischias.

 

Was ist Skoliose?

 

Skoliose ist eine Deformation der Wirbelsäule in 3 Ebenen: rechts/links, vor/rück und Drehung der Wirbel um sich selbst. Es kann die ganze Wirbelsäule betroffen sein oder nur ein Teil davon: Thorax, Abdomen. Sie kann in jedem Alter auftreten, von der Geburt eines Kindes bis zu seiner Knochenreife in der Pubertät. Bei Mädchen tritt sie häufiger auf. Die Skoliose führt zu einer charakteristischen Fehlhaltung des Körpers. Im Falle einer thorakalen Skoliose spricht man auch von Gibbus. Ohne Behandlung verschlimmert sich die Skoliose bis zum Wachstumsstillstand. Sie führt zu Problemen der Atmungskapazität und kann durch Nervenkompression Lähmungserscheinungen hervorrufen. Von der „echten” Skoliose unterscheidet man die skoliotische Fehlhaltung (viel weniger schwerwiegend), bei der es sich nur um eine seitliche Verbiegung handelt. In diesem Fall spricht man von „schlechter Haltung”.

 

Orthopädische Behandlung

 

Die orthopädische Lösung für die „echte” Skoliose (idiopathische Skoliose) erfordert unbedingt ein größeres Hilfsmittel (einschränkendes Korsett) und eine funktionelle Rehabilitation. Ziel ist eine Korrektur der Deformationen und eine Stärkung der Muskulatur für ein Wachstum unter besseren Bedingungen. Maßgefertigte Stützgürtel als kleinere Hilfsmittel werden bei skoliotischen Fehlhaltungen empfohlen, die aufgrund von osteoporotischen Erkrankungen auftreten. Sie zielen darauf ab, eine Verschlimmerung der Deformation zu vermeiden.

 

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