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Zervikalarthrose

 

Was ist Arthrose?

 

Arthrose ist ein chronischer Verschleiß des Gelenkknorpels und einem damit einhergehenden Ungleichgewicht zwischen Knochenauf- und -abbau. Arthrose ist ein komplexes Phänomen, an dem körperliche und metabolische Faktoren beteiligt sind. In einem Gelenk überzieht der Knorpel die Knochenenden und trägt zu einer reibungsarmen Beweglichkeit der Gelenke bei. Die Knorpelzellen werden im gleichen Maße erneuert, wie sie abgebaut werden. Das Gelenk behält so seine uneingeschränkte Bewegungsfähigkeit. Wenn die Erneuerung der Zellen langsamer voranschreitet als der Abbau und/oder körperliche Belastungen (Stöße, wiederholte Reibung) zu stark sind, wird das metabolische Gleichgewicht des Gelenks gestört. Der Knorpelverschleiß beginnt dann durch Risse, die nach und nach tiefer werden, bis richtige Krater entstehen (Ulzeration). Der Knochen kann stellenweise komplett frei liegen, sodass sich die Knochenoberflächen direkt berühren.

Folge

 

Das Phänomen neigt dazu, sich selbst zu verstärken. Es führt zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung: Das Gelenk wird immer steifer. Der Arthroseschmerz beginnt mit dem Gebrauch des Gelenks und beruhigt sich in Ruhe. Bestimmte entzündliche Formen sind jedoch auch in der Nacht schmerzhaft. Die Arthrose kann alle Gelenke im Körper betreffen; meist tritt sie jedoch an Knien, Händen, der Wirbelsäule und den Hüften auf. Sie wird durch körperliche Faktoren, Vererbung, Alter oder Adipositas begünstigt.

Was ist Zervikalarthrose?

 

Zervikalarthrose ist ein chronischer Verschleiß des Knorpels zwischen den Zervikalwirbeln (im Bereich der Facettengelenke), ist also im Halsbereich lokalisiert. Sie tritt meist im Alter von etwa 40 Jahren auf mit Schmerzen an der Halsbasis (zwischen C4 und C7). Der Schmerzen verstärken sich, je mehr der Knorpelschaden fortschreitet. Der Hals wird steif und die Kopfbewegungen werden immer schwieriger.

Durch die Entstehung von Osteophyten (anarchische Entwicklung von neuem Knochenmaterial), die die Nervenwurzeln der Wirbelsäule komprimieren, können die Schmerzen in den Nacken, die Schulter und den Arm ausstrahlen. Die Osteophyten können auch die Wirbelsäulenarterien komprimieren und Schwindel hervorrufen. Sie kann auch unauffällig bleiben, ohne Schmerzen und ohne irgendeine körperliche Beeinträchtigung. Häufig sind Menschen betroffen, die mit nach vorne geneigtem Kopf, z. B. mit Tastatur, arbeiten. Sie kommt bei allen Menschen in mehr oder weniger starkem Maße vor, überwiegt aber bei Frauen. Sie wird auch „zervikale Arthrose” genannt.

Orthopädische Behandlung

 

Hauptziel der orthopädischen Lösung ist eine Linderung der Schmerzen. Das Tragen eines Schaumstoff-Stützkragens (C1) ermöglicht eine lokale Wärmespeicherung (schmerzlindernde Wirkung). Der Stützkragen stützt teilweise das Gewicht des Kopfes ab und entspannt die Muskulatur; dies verringert die auf die Halswirbelsäulengelenke einwirkenden Belastungen. Die Stabilisierung in der richtigen Haltung erfordert eine gute Anpassung von Höhe und Umfang des Stützkragens. Es ist wichtig zu akzeptieren, den Stützkragen bei akuten Schmerzzuständen zu tragen. Eventuelle Vorbehalte können leicht durch modische Hilfsmittel wie das Tragen eines Halstuchs oder eines Rollkragens kompensiert werden.

 

 

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