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Lendenwirbelarthrose

 

Was ist Arthrose?

 

Arthrose ist ein chronischer Verschleiß des Gelenkknorpels und einem damit einhergehenden Ungleichgewicht zwischen Knochenauf- und -abbau. Arthrose ist ein komplexes Phänomen, an dem körperliche und metabolische Faktoren beteiligt sind. In einem Gelenk überzieht der Knorpel die Knochenenden und trägt zu einer reibungsarmen Beweglichkeit der Gelenke bei. Die Knorpelzellen werden im gleichen Maße erneuert, wie sie abgebaut werden. Das Gelenk behält so seine uneingeschränkte Bewegungsfähigkeit. Wenn die Erneuerung der Zellen langsamer voranschreitet als der Abbau und/oder körperliche Belastungen (Stöße, wiederholte Reibung) zu stark sind, wird das metabolische Gleichgewicht des Gelenks gestört. Der Knorpelverschleiß beginnt dann durch Risse, die nach und nach tiefer werden, bis richtige Krater entstehen (Ulzeration). Der Knochen kann stellenweise komplett frei liegen, sodass sich die Knochenoberflächen direkt berühren.

 

Folgen

 

Das Phänomen neigt dazu, sich selbst zu verstärken. Es führt zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung: Das Gelenk wird immer steifer. Der Arthroseschmerz beginnt mit dem Gebrauch des Gelenks und beruhigt sich in Ruhe. Bestimmte entzündliche Formen sind jedoch auch in der Nacht schmerzhaft. Die Arthrose kann alle Gelenke im Körper betreffen; meist tritt sie jedoch an Knien, Händen, der Wirbelsäule und den Hüften auf. Sie wird durch körperliche Faktoren, Vererbung, Alter oder Adipositas begünstigt.

 

Was ist Lendenwirbelarthrose?

 

Lendenwirbelarthrose ist ein chronischer Verschleiß des Knorpels zwischen den Lendenwirbeln (im Bereich der Facettengelenke), liegt also im unteren Rückenbereich. Der Verschleiß ist meist die Folge eines Haltungsfehlers (Hyperlordose oder Skoliose) oder wiederholt falsche Haltungen beim Sport oder bei der Arbeit. Der Verschleiß kann auch in Zusammenhang mit einer Bandscheibendegeneration stehen. Die Lendenwirbelarthrose ist meist am 5. Lendenwirbel (L5) lokalisiert, denn an dieser Stelle des Rückens ist die mechanische Belastung am stärksten. Die Schmerzen verstärken sich mit Bewegung und körperlicher Aktivität. Das Aneinanderreiben der Wirbel kann vorübergehende Schmerzen hervorrufen, die durch eine Kompression von Nerven (Ischias, Kruralgie) oder der Bandscheiben (Bandscheibenvorfall) bedingt sind. Die Lendenwirbelarthrose sind die „Rückenschmerzen”, von denen überall gesprochen wird. Sie ist die häufigste Form der Arthrose. Sie wird auch „Lumbalarthrose” oder „Lendenwirbelsäulenarthrose” genannt.

 

Orthopädische Behandlung

 

Die orthopädische Lösung verfolgt zwei Ziele: die Linderung der Schmerzen und die Unterstützung der richtigen Haltung. Bei akuten Zuständen stellt das Tragen eines Korsetts zur Immobilisierung der Wirbelsäule in Serienausführung oder in Maßanfertigung die Muskulatur ruhig und stützt in der richtigen Haltung. Nach einem akuten Zustand oder bei Aktivitäten in Beruf oder Freizeit erhöht das Tragen des Lendenstützgurts den Grad der Kontrolle (Vermeiden falscher Bewegungen) und verringert die auf die Wirbel einwirkenden Belastungen. Mit einem perfekt an die Körperform angepassten Lendenstützgurt können Sie weiterhin Ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen. Es gibt eine große Vielfalt an Stützgurten, passend zu Ihrem individuellen Lebensstil. Entgegen einer verbreiteten Auffassung birgt auch längeres Tragen eines Lendenstützgurts nicht die Gefahr eines Muskelabbaus (Bauch- und Rückenmuskeln).

 

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